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aus einer E-Mail:

..."Ich merke dass ich in der letzten Woche während des Qigong-Kurses etwas für mich gewonnen habe, was ich nicht mehr verlieren möchte, ich spüre, es kann mich mehr zu mir und in mein Gleichgewicht bringen.

Gleichzeitig weiß ich auch, das ich es nur behalten kann, wenn ich übe, übe und übe."...

 

Gudrun, Nov. 2008

Qigong und Taiji Sommercamp in Rumänien 2007

Ein Jahr ist schnell vergangen und wir, 7 Personen der Qigong Gruppe aus Keidelheim, fuhren wie letztes Jahr wieder nach Transsilvanien zum Sommercamp.

Der Schwerpunkt des Sommercamps lag dieses Jahr neben Taijiquan 24er und 8er Formen auf Taiji mit dem Schwert. Cezar Culda hatte für alle ca. 150 Teilnehmer Holzschwerte beschafft, mit denen fleißig geübt wurde. Die 16-er Schwert-Form hat uns alles abverlangt, aber alle Teilnehmer haben mit Begeisterung mitgemacht.              

Zum Glück haben wir Meister Cezar Culda beim Ausführen der Schwert-Form gefilmt, sodass wir nun zu Hause weiterüben und unsere Bewegungen verbessern können.

Natürlich haben wir auch wieder viel Zeit in der herrlichen Natur verbracht und die Seele baumeln lassen. Zu unserem Wohlbefinden hat selbstverständlich auch das hervorragende Essen, das wir in unserer Pension bei Florika bekommen haben, beigetragen. So war dies wieder eine rundherum gelungene und sehr erholsame Reise. Alle in der Gruppe waren sich einig: Nächstes Jahr nehmen wir wieder teil !!!

  

G. Wolf  September  2007

 

Wozu meditieren?

 

Meditation ist eine Gelegenheit mit sich selbst allein zu sein. Sonst haben wir in unserem täglichen Lebensablauf keine Zeit dafür. Sie fragen sich sicherlich wozu wir das „mit sich selbst allein zu sein“ brauchen? Die Antwort ist ganz einfach: um aus der Routine auszubrechen, um sich selbst zu erkennen und um zu erkennen, wie das Leben funktioniert, nach welchen Prinzipien, um letztendlich bewusster, ausgefüllter und glücklicher zu leben.

 

Für diejenigen, die noch nie meditiert haben und sich unter dem Begriff „Meditation“ nichts vorstellen können, ist es sehr hilfsreich dies anfangs unter der Leitung von einem Meister bzw. Lehrer zu tun. Man bekommt von ihm zusätzliche Unterstützung, das erleichtert den Einstieg. Und weil die Meditation ein Neuland ist, braucht man einen Meister bzw. Lehrer auch weiterhin als Wegweiser, sonst kann man sich leicht verirren.

 

Der Lehrer zeigt den Weg, aber gehen muss man ihn selbst. Nur dadurch lernt man die tiefe Entspannung, Stille und Gedankenlosigkeit zu erfahren. In diesen stillen Augenblicken bekommt das Unterbewusstsein die Chance zum Vorschein zu kommen, sich zu manifestieren und in uns bestimmte Veränderungen zu vollziehen.

 

Weil wir nichts anderes kennen, denken wir dass unser Leben so sein muss, wie es ist. Nur wenn es dem Unterbewusstsein gelingt zur Oberfläche zu gelangen, bekommt man eine andere Einsichtsweise. Man sieht die wahren Ursachen des Geschehens, kann das entstehende Gefühl zur seinem Ursprung verfolgen, den Grund erkennen und nicht wie früher sich vom ihm leiten lassen. Man beginnt sich als Teil der Natur, als Teil des Ganzen zu empfinden, und nicht wie ein einsamer Strohhalm, der von der Strömung mitgerissen wird. Man erkennt den wahren Grund des Glückes. Dieser liegt im “weiter zu geben“ und ihn mit Anderen zu teilen.

 

Um auf dem Weg des Qigong weiter zu kommen genügt es nicht nur fleißig zu üben, es muss auch die innere Wandlung geschehen. Im Laufe der Entwicklung erfährt man die Bedeutung des Wortes „Moral“ auf ganz anderen, viel tieferen Ebene. „Die Moral ist der goldene Schlüssel, mit dem das große Tor des Qigong geöffnet wird“ – diese Tatsache wird immer wieder in Lehren von großen Qigong-Meistern unterstrichen.

 

Irma K. Mai 2007

 

Das Wunder des Qigongs

"Vor einem Jahr ist mir was wunderbares passiert: durch puren Zufall wurde ich auf ein Werbeplakat für einen Qigong-Kurs in Keidelheim aufmerksam. Ich machte den Kurs mit und stellte schnell fest, dass das die beste Entscheidung in meinem Leben war und auch die beste Sache, die ich je für mich gemacht hatte. Zuerst mit Skepsis, danach mit Verwunderung und letztendlich mit Begeisterung habe ich die Veränderungen in mir beobachtet, die sehr schnell eingetreten sind und sich nach und nach weiter entfalteten. Die Veränderungen vollzogen sich auf allen Ebenen: körperlicher, seelischer und geistiger. Mein gesundheitlicher Zustand verbesserte sich, ich bekam mehr Vitalität, Ausdauerkraft, auf psychischer Ebene hat sich nach und nach „die eigene Mitte“ gebildet. Vor dem Qigong-Kurs wusste ich gar nicht was das bedeutet: „eigene Mitte“. Ich wurde gelassener, ausgeglichener, habe Verständnis und Geduld für die Mitmenschen entwickelt. Habe gelernt in jedem Augenblick „das Wunder des Lebens“ zu entdecken. Mein Leben wurde viel ruhiger, glücklicher und ausgefüllter. Der Einsatz für das "neues Leben“ war nicht groß: eine halbe Stunde für Qigong-Übungen morgens und eine halbe Stunde für Meditation abends. Aber die Ergebnisse waren um so größer. Dieses „Qigong-Wunder“ steht jedem zur Verfügung (aber nur wenige nehmen sich dafür Zeit)."

 

 I. Kling, Okt. 2005